Die Bürger der Stadt Coburg waren am 14. November 2015 zu einer zweiten, öffentlichen Zukunfts- und Projektwerkstatt in den Rathaussaal der Stadt Coburg eingeladen, um sich dort über den aktuellen Stand der (Rahmen-)Planung für das Güterbahnhof-/Schlachthofgelände zu informieren sowie eigene Vorschläge und Ideen in den laufenden Prozess einzubringen.

Nach einer kurzen Einführung durch die 2.Bürgermeisterin, Frau Dr. Birgit Weber, und einer Erläuterung des Planungsprozesses durch Andreas Heipp, Geschäftsführer der Wohnbau Stadt Coburg GmbH, moderierte Herr Norbert Mager vom ausführenden Planungsbüro »Schirmer – Architekten und Stadtplaner« die Projektwerkstatt. In einem Impulsvortrag wurden Rahmenbedingungen, Stärken und Schwächen sowie Zielsetzungen für das Güterbahnhof-/Schlachthofgelände erläutert.

Die Vorstellung eines Grobkonzepts, indem verschiedene Nutzungsbereiche sowie einzelne Nutzungen dargestellt werden, bildeten die Grundlage für den anschließenden Workshop. Die anwesenden ca. 20 Bürger waren aufgerufen, gemeinsam über das soeben Präsentierte zu beratschlagen, und zu sammeln was Ihnen an den vorgestellten Planungen gefiel, welche Ideen, aber auch welche Bedenken sie gerne einbringen würden. Nach einer intensiven Auseinandersetzung wurden die Ergebnisse am Ende der Veranstaltung vorgestellt und zusammengefasst.

Das vorgestellte Grobkonzept konnte dabei durchaus überzeugen: Sowohl die Pläne zur angestrebten Mischnutzung des Areals, unter Einbeziehung der lokalen Nahversorgung, als auch die geplante, verbesserte Erlebbarmachung bzw. verstärkte Integration der Itz in das Stadtbild, auch durch die Schaffung zusätzlicher Fuß- und Radwege, wurden insgesamt positiv bewertet. Bedenken äußerten die Teilnehmer des Workshops u.a. bei der Verkehrsführung bzw. -anbindung sowie in Bezug auf mit der Entwicklung des Geländes verbundene, mögliche Lärmimmissionen. Gefragt nach ihren eigenen Ideen für das Areal wünschten sich die Bürger u.a. eine barrierefreie und familienfreundliche Infrastruktur.

 

 

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