Abrissarbeiten beginnen im Süden des ehemaligen Güterbahnhofs

von6. August 2015 um 10:41Stadt Coburg0 Kommentare

  Im Süden des Güterbahnhofs beginnt der Abriss

  Temporäre Parkflächen sorgen für Entlastung

Veränderung beginnt bekanntlich im Kopf – und in den Köpfen vieler Coburgerinnen und Coburger existiert, ganz im Einklang mit dem Motto »Zukunft statt Brache«, schon seit geraumer Zeit eine Vision von der zukünftigen Nutzung des ehemaligen Güterbahnhof-/Schlachthofgeländes: ein modernes, pulsierendes Stadtquartier, ein »Band für Kultur, Wissenschaft, Dienstleistung und Gewerbe« soll hier, auf einer der letzten großen Entwicklungsflächen im Innenstadtbereich, entstehen.

In der Hand einer Projektgruppe unter Federführung des Referats für Bauen und Umwelt liegen nun die weiteren Schritte auf dem Weg zur Realisierung der erst kürzlich abgeschlossenen und vom Coburger Stadtrat einstimmig angenommenen Rahmenplanung für das Areal. Vor der Aufstellung eines Bebauungsplanes und der Suche nach möglichen Investoren stehen hier bspw. die Erstellung eines Altlasterkatasters sowie eines Verkehrsgutachtens für das Gelände. Um auch in der Zwischenzeit die Entwicklung des Areals voranzutreiben und dem Eindruck, es herrsche Stillstand, aktiv entgegenzuwirken, sollen temporäre Zwischennutzungen in verschiedenen Bereichen das Gelände beleben und gleichzeitig im Gespräch halten. Ein erster Schritt hierzu ist die Anmietung der Alten Pakethalle durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Wifög) der Stadt Coburg.

Etwas weiter südlich rollen auf dem Areal in der Zwischenzeit die ersten Bagger an, um eine weitere, vielfach gewünschte Zwischennutzung zu ermöglichen: Parkflächen für die anliegenden Gewerbebetriebe, insbesondere für Beschäftigte der Fa. Brose, sollen hier entstehen. Durch den Abriss von Lagerhallen konnte die zur Verfügung stehende Fläche in den letzten Wochen bereits deutlich vergrößert werden. Mit dem Abriss der ehemals von einer Coburger Spedition genutzten Werkstatthalle sind am vergangenen Wochenende weitere Flächen zur Zwischennutzung freigeworden, auf der in Kürze weiterer Parkraum zur Entlastung der umliegenden Gebiete entstehen wird.

Nach aktuellem Stand sieht die Rahmenplanung in diesem Bereich des Güterbahnhof-/Schlachthofgeländes später die Ansiedelung von Gewerbebetrieben vor. Die temporären Parkflächen sollen dann durch ein dediziertes Parkhaus ersetzt werden. Die Erschließung des Bereiches, insb. auch für den zu erwarteten Schwerlastverkehr, könnte dann über eine Brücke zur Ernst-Faber-Str. erfolgen. Auf dem angrenzenden ehemaligen Firmengelände des Sanitärgroßhändlers Max Carl möchte sich in den kommenden Jahren die derzeit in der benachbarten Bamberger Straße angesiedelte Fa. ROS vergrößern.

 


 

 

Impressionen vor…

 

 

… und nach Beginn der Abrissarbeiten

 

 


 

 

Pressestimmen

 

06.08.2015Coburger TageblattAbrissarbeiten am Coburger Güterbahnhof

 

 

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