Bis Ende 2016: Erneuerung eines Teilstücks der Fernwärmeleitung

von8. Februar 2016 um 12:24Stadt Coburg0 Kommentare


 

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  Fernwärmetrasse

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Seit 1989 betreibt der Zweckverband für Abfallwirtschaft in Nordwest-Oberfranken (ZAW) eine 4,3 Kilometer lange Fernwärmeleitung vom Müllheizkraftwerk (MHKW) in Coburg-Neuses zum Betriebsgelände der Städtischen Werke Überlandwerke Coburg (SÜC) in der Bamberger Straße. An der in die Jahre gekommenen Hauptleitung mussten in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Leckagen repariert werden.
Zur Vermeidung weiterer, potenziell kostspieliger Reparaturen wird nun in Kürze – vsl. von Mitte März bis Mitte Oktober 2016 – ein Teilstücks der Hauptleitung auf einer Länge von ca. 800 m zwischen Fernwärmeschacht H21 (Kanonenweg, Nähe Callenberger Unterführung) und Schacht H 33 (Kanalstraße, Berufsschule) durch neue Rohrleitungen ersetzt.

Die neue Trasse wird in der Lossaustraße über die Mohrenstraße und Kanalstraße zur Berufsschule führen. Die Kosten für den Neubau des Teilstückes werden auf ca. 3,3 Millionen € geschätzt. Der Neubau stellt aller Voraussicht nach jedoch in Anbetracht eines bereits heute absehbaren, weiteren Reparaturbedarfs an der derzeitigen Trasse, deren Isolierung in der Vergangenheit durch Hochwasser Schaden genommen hatte, insgesamt die kostengünstigere Alternative dar. Zur Vermeidung weiterer Kosten werden die Arbeiten vorwiegend in den Sommermonaten durchgeführt.

Reparaturen an der bestehenden Trasse sind auch wegen zahlreicher weiterer Versorgungsleitungen in diesem Bereich mit einem vergleichsweise hohen Aufwand verbunden. Zusätzlich werden Reparaturen dadurch erschwert, dass für die vor 26 Jahren installierte Fernwärmeleitung zur Isolierung der Rohre ein System mit einer Asbestummantelung eingesetzt wurde. Dieses Rohrleitungssystem ist mit den modernen Kunststoffmantelverbundrohren, die heute Verwendung finden, nicht kompatibel und deshalb auch nicht für dauerhafte Reparaturen geeignet.

Ein Austausch der Rohre kann hier immer nur zwischen 2 Schächten erfolgen. Die neue Fernwärmetrasse wird am Schacht H21 in die bestehende Fernwärmeleitung eingebunden. Anschließend folgt die Querung der Lauter und die Einmündung in den Kanonenweg. Von dort verläuft die Trasse über die Kreuzung Lossau-/Callenberger Straße, weiter in Richtung Lossaustraße über den Bahnhofsplatz bis zur Mohrenstraße. Die weitere Anbindung erfolgt über die Mohren- und Kanalstraße bis zur Einbindung in den bestehenden Schacht H33 im Hof der staatlichen Berufsschule.

 

 

Verlauf des neuen Teilstücks

 

 

 

 

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