»Digitale Einkaufsstadt«: Modellkommunen tagen im Wirtschaftsministerium

von17. März 2016 um 18:59Stadt Coburg0 Kommentare

Engagiert für den Einzelhandel: Staatsministerin Ilse Aigner trifft im Rahmen der 1. Gemeinsamen Strategiesitzung am 8. März 2016 im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie in München auf Vertreterinnen und Vertreter aus den drei im Modellvorhaben »Digitale Einkaufsstadt Bayern« ausgewählten Kommunen Coburg, Pfaffenhofen an der Ilm und Günzburg (Bild: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie).

 

  Die Teilnehmer/-innen aus Coburg

  Die Teilnehmer/-innen aus Pfaffenhofen

  Die Teilnehmer/-innen aus Günzburg

Zu einer ersten, gemeinsamen Strategiesitzung trafen am 8. März 2016 erstmals die Ende Oktober 2015 im Rahmen des Modellprojekts »Digitale Einkaufsstadt Bayern« ausgewählten Modellkommunen in München aufeinander. Coburg, Pfaffenhofen a.d. Ilm und Günzburg hatten sich im Wettbewerb um das Modellvorhaben erfolgreich gegen 33 andere Städte und Gemeinden aus Bayern durchsetzen können und werden in den nächsten 2 Jahren vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und einem Konsortium der Beratungsunternehmen CIMA, elaboratum und BBE auf dem Weg zur »Digitalen Einkaufsstadt« begleitet.

Vertreterinnen und Vertreter aus den drei Modellkommen stellten im Bayerischen Wirtschaftsministerium im München ihre bisherigen Ergebnisse vor, tauschten Erfahrungen aus und entwickelten Strategien, um digitale Innovationen in Zukunft optimal voranzubringen. Lob erhielten sie im Anschluss von der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: »Die drei Modellkommunen zeichnen sich durch hohes Engagement und hohe Veränderungsbereitschaft aus«. Die in allen drei Städten durchgeführten Bürgerbefragungen hätten gezeigt, dass die Zukunft des mittelständischen Einzelhandels in der innovativen Verknüpfung von On- und Offline-Angeboten liege. Erste Schritte seien in den drei Modellstädten bereits unternommen. »Jetzt muss verstärkt an der konkreten Umsetzung gearbeitet werden«, so Staatsministerin Aigner weiter.

Im Rahmen der Strategiesitzung wurden die Ergebnisse der Befragung von ca. 1.000 Bürgerinnen und Bürgern in den drei Modellkommunen vorgestellt. Besonders wichtig in Hinblick auf die Anforderungen an eine »Digitale Einkaufsstadt« sind nach Meinung der Befragten ein gut auffindbares Online-Stadtportal, das aktuelle Informationen zu Veranstaltungen, Restaurants, Geschäften und Dienstleistern in der Stadt liefere. Weniger wichtig seien hingegen Informationen zu Produktverfügbarkeiten in den Geschäften oder etwa die taggleiche Lieferung. »Die Bürger sind bereit, wieder mehr regional und auch offline einzukaufen, wenn zumindest die Informationen online zur Verfügung gestellt werden und der Service stimmt«, zeigte sich Staatsministerin Aigner überzeugt.

In vorangegangenen Workshops waren in den einzelnen Modellkommunen bereits erste, individuelle Strategien und Lösungen erarbeitet worden: In Pfaffenhofen wurde die Positionierung einer digitalen Dachmarke thematisiert, für Günzburg ein erster strategischer Baukasten erarbeitet. In Coburg war bereits im Vorfeld der Bewerbung das Digitale Schaufenster »goCoburg« erdacht worden, das Mitte Februar im Rahmen des Modellprojektes an Start ging und auf verschiedenen Kanälen über die Angebote aus Handel, Gastronomie und Dienstleistung informieren soll.

 


Die drei Modellkommunen zeichnen sich durch hohes Engagement und hohe Veränderungsbereitschaft aus.


Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

 


 

 

 

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