ISEK-Teilfortschreibung – Stadtquartiere

Stadtquartiere
 

Innerhalb der Innenstadt wurden vier Teilbereiche identifiziert, die aufgrund ihrer Lage, Geschichte und Ausprägung gemeinsame Merkmale aufweisen. Hierbei folgt die Strukturierung des Stadtgrundrisses den auch im Sprachgebrauch verankerten Begriffen, in denen die Entstehungsgeschichte der Stadt und ihre räumliche Ordnung zum Ausdruck kommen.

  Stadtquartiere

Diese Quartiere sollen in der weiteren Entwicklung mit ihren unterschiedlichen Profilen herausgearbeitet und erkennbar gemacht werden und

  • zur Identität der einzelnen Quartiere und Selbstorganisation ihrer Bürgerschaft beitragen,
  • Interessensgemeinschaften für Handel, Gastronomie und Gewerbetreibende erleichtern,
  • für Besucher und Kunden die Orientierung und Auffindbarkeit verbessern,
  • die Umsetzung der Entwicklungsziele durch gezielte Maßnahmen und Programme ermöglichen,
  • die Generierung unterschiedlicher Erlebnisqualitäten herausstellen.
  Interaktive Karte: Stadtquartiere
 
Altstadt mit Schlossquartier
 

Der mittelalterliche Stadtkern in seiner ersten Umgrenzung zusammen mit der Erweiterung der Residenzstadt mit Schloss Ehrenburg, Theater, Schlossplatz und Hofgarten bildet insgesamt das Coburg prägende Zentrum. Hier finden sich die wichtigsten Bauten und Einrichtungen des Handels, der Kultur, Gesellschaft und Politik. Die besten Einkaufslagen (1A-Lage) finden sich von hier ausgehend in der Spitalgasse und im Bereich um den Markt, sowie gute Einkaufslagen (1B) in der Herrengasse, Judengasse und Ketschengasse.

Die Bezeichnung »Altstadt mit Schlossquartier« ist nach außen für Touristen und Besucher sehr gut zu vermitteln und entspricht einem allgemeinen Sprachgebrauch. In Coburg selbst wird dies verallgemeinernd evtl. auch auf die Vorstädte bezogen. Korrekt unterscheidet jedoch auch das Denkmalkataster zwischen Altstadt als dem historischen Kern und den Vorstädten.

Die Einbeziehung des Schlossquartiers verdeutlicht die enge Verflechtung mit der Altstadt und der in diesem Bereich ausgeprägten Gastronomie und Einzelhandelslagen. Als zugehörig zum Schlossquartier werden Landestheater und Ehrenburg mit dem Theaterplatz, dem Schlossplatz, aber auch der Hofgarten bis zur Veste sowie die Promenaden der Unteren und Wettiner Anlage über Allee bis zum Rittersteich verstanden. Park und Promenade stellen ein wichtiges die Stadtgestalt prägendes Freiraumsystem dar, das die Altstadt und ihre südliche und nördliche Vorstadt verbindet. Mit dem Begriff »Schlossquartier« werden Qualität, historische Kraft und kulturgeschichtlicher Anspruch auf die gesamte Altstadt projiziert.

Mittelpunkt ist der Markt, der aufgrund der Straßen- und Wegeführung den eindeutigen Fokus der Stadt bildet. Hier wird gehandelt – ökonomisch und politisch. Der mittelalterliche Charakter dieses Bereichs ist in diesem Teil der Innenstadt am stärksten ausgeprägt. Der Stadtgrundriss und die Stadträume sind nahezu unverändert und entsprechen der mittelalterlichen Entstehung. Nahezu der gesamte mittelalterliche Kern der Stadt mit seinen Bauten ist denkmalgeschützt – wie auch das gesamte Schlossquartier mit Hofgarten und den aufgelassen früheren Befestigungsanlagen.

  Zielprofilierung
  • Herz der Stadt
  • Handel und Politik
  • Bühne der Stadt
  • Kultur und Genuss
  Quartiersmitte
  • Markt
  • Schlossplatz
 Markt
 Schlossplatz
 
  Stärken
  • Völlig stimmiges Bild einer mittelalterlich geprägten Stadt
  • Funktionierender sozialer, wirtschaftlicher, historischer Mittelpunkt Coburgs
  • Hohe Gestaltqualität der Gebäude und öffentlichen Räume
  • Hohes Gestaltungsniveau im Einzelhandel
  • Hohe Dichte kundenorientierter Nutzungen, insbesondere Einzelhandel und Gastronomie
  • Relativ große Innenstadt, gemessen an der Größe Coburgs
  • Alleinstellungsmerkmal: herausragende städtebauliche Konstellation mit Ehrenburg – Schlossplatz – Landestheater – Hofgarten – Veste
  • Markt und Schlossplatz: Kristallisationsorte des öffentlichen und kulturellen Lebens
  • Repräsentative Freiräume für vielfältige Veranstaltungen
  Schwächen
  • Starke, störende verkehrliche Belastung Theaterplatz, Grafengasse, Rückertstraße
  • Ketschengasse und Rosengasse (zwischen Albertsplatz und Markt) und Steingasse noch asphaltiert und mit Trennprofilen
  Maßnahmen
  • Strukturell und übergeordnet
  • Schaffung von zusätzlichen Verweil- und Aufenthaltsmöglichkeiten auf dem Schloßplatz
  • Shuttle-Service zur Veste, z.B. mit Elektrobussen
  • Öffentlicher Raum
  • Verkehrsberuhigte Gestaltung der Grafengasse, Rückertstraße und Steingasse: Verbesserung der Querungsmöglichkeit für Fußgänger
  • Umgestaltung in Rosengasse und Ketschengasse (Lückenschluss zwischen Albertsplatz und Markt)
  • Aufwertung Kirchhof/ Obere Kirchgasse/Pfarrgasse: Belebung der Erdgeschosse, Verbesserung der Nutzbarkeit der Platzränder (für z.B. Gastronomie)
  • Gebäude
  • Sanierung Steingasse 7 und Aufwertung des Platzes vor dem Stadtarchiv. Verlegung des Parkens und Gestaltung als Aufenthaltsort (z.B. für Außengastronomie)
 
Steinwegvorstadt
 

Die Steinwegvorstadt umfasst die Stadterweiterung nördlich des Spitaltors zwischen Hindenburgstraße, Bahnhofstraße und Allee. Funktional als zugehörig betrachtet wird die Mohrenstraße bis zur Itz sowie das Kino Utopolis an der Kreuzung Allee/Hahnmühlenweg.

Die offensichtlichen Schwächen des Quartiers mit Leerstand, Nutzungswechsel und Substandards waren Anlass für den Beschluss zur Vorbereitenden Untersuchung zur Stadtsanierung. Die Probleme finden städtebaulich verschiedene Begründungen. Historisches Rückgrat der Vorstadt ist der Steinweg mit einem geschlossenen Straßenraum, der von Wohn- und Geschäftshäusern eingefasst wird.

Nach dem Bau der Eisenbahn ist ab 1875 die Mohrenstraße als geplante Direktverbindung zwischen Innenstadt und Bahnhof gebaut worden, die mit ihrer gründerzeitlichen Bebauung vor allem im oberen Abschnitt das Straßenbild des Historismus präsentiert. Die Zäsur zwischen unserem und oberem Teil der Mohrenstraße ist die Kreuzung mit der westlichen Hauptverkehrsstraße, die im Abschnitt innerhalb der Steinwegvorstadt Hindenburgstraße heißt. Mit dem denkmalgeschützten ehem. Hauptpostamt, dem Parkhaus Post und dem Kaufhof sind hier großmaßstäbliche Einheiten entstanden. Nicht zuletzt deshalb zeigt der Lohgraben mit seiner Historie als Viertel der Gerber und Bader heute noch erhebliche Schwächen, die aus der städtebaulich unbewältigten Konfrontation mit diesen Großstrukturen und deren Rückseiten resultieren.

Der Obere Bürglaß wird durch die verkehrliche Belastung in seiner Entwicklung eingeschränkt und zeigt strukturelle Schwächen, die sich in der heterogenen Bebauung und Nutzung abbilden. Die Steinwegvorstadt weist keine eigene räumliche Mitte auf, es sei denn, der Untere Bürglaß und obere Steinweg werden mit ihren Aufweitungen als Straßenplätze aufgefasst. Der Gemüsemarkt kann diese Rolle aufgrund seiner versteckten Lage und Nutzung als Anwohnerparkplatz kaum übernehmen.

Im Gegensatz zur Ketschenvorstadt ist der Zugang zur Steinwegvorstadt weniger prägnant und einladend. Das Hahntor ist als räumlicher Abschluss des Steinwegs heute nicht mehr vorhanden und ein städtischer Empfangsraum vergleichbar dem Albertsplatzes fehlt bisher. Der Bereich im Umfeld der Hahnmühle im Übergang des Straßenraumes zwischen Oberem Bürglaß und Heiligkreuzstraße ist als Potential für die Schaffung eines nördlichen Stadtzugangs zu sehen, mit dem der Steinweg insgesamt aufgewertet würde. Ein wichtiges Ziel wäre hierbei eine fußgängerfreundliche Verbindung weiter nach Norden über den Hahnmühlenweg zum Kino Utopolis und zur Allee/Hahnweg.

  Zielprofilierung
  • Junges Wohnen
  • Kreative Szene
  • Abendlicher Treffpunkt
  • Raum für Zukunft
  • Mohrenstraße: Urbane Eingangsachse
  Quartiersmitte
  • Unterer Bürglaß: Weiterer Platz am nördlichen Ende des Steinwegs als nördlicher Stadtzugang
 Steinwegvorstadt
 Sanierungswerkstatt Schlick29
 Parkhaus Post
  Stärken
  • Unterer Bürglaß: angenehm gestalteter Straßenplatz, gelungene Gestaltung des Steinwegs
  • Mohrenstraße: Städtische Haupt- und Geschäftsstraße mit hoher öffentlicher Bedeutung als Zugangsraum zur Stadt
  Schwächen
  • Steinweg: Rückgang der Einzelhandelsfunktion und abnehmendes Gestaltungsniveau im Einzelhandel ggü. dem ISEK 2008, hohe Leerstandsquote
  • Abendgastronomie wirkt profilbildend, schränkt jedoch Wohnnutzung ein
  • Lage außerhalb der verbliebenen Stadttore: wird nicht mehr als Innenstadt wahrgenommen
  • Stadträumlich schwach vernetzt, wenig Wohnen im direkten Umfeld
  • Viele Gebäude mit Sanierungsbedarf
  • Hauptstraßen einseitig verkehrsorientiert
  • Hindenburgstraße: sehr heterogene Bebauung, stark belasteter Verkehrsraum
  • Mohrenstraße einseitig verkehrsorientiert
  • Mohrenstraße: Gründerzeitlicher Stadtraum mit starken Eingriffen der Moderne
  Maßnahmen
  • Strukturell und übergeordnet
  • Ausprägung von Nutzungsschwerpunkten: Unterer Steinweg: Gastronomie/Dienstleistungen und Wohnen, Oberer Steinweg: Einzelhandel/Dienstleistungen und Wohnen
  • Wohnen stärken, Nutzungskonflikte vermeiden: Junges Wohnen, Studenten, Sonderformen wie Hostel
  • Aufwertung des Wohnumfelds: Nutzbarkeit und Gestaltung der Innenhöfe verbessern
  • Ermöglichung von Pop-Up- und Co-Working-Initiativen (Nutzungen leer stehender Gebäude: Arbeitsplätze für Studenten, Seminarräume o. ä.)
  • Gestaltungsprinzipien für Außengastronomie und andere Sondernutzungen mit Qualitätsstandards
  • Auswirkungen auf umgebende Quartiere: Handlungsspektrum und Planungsalternativen ausloten
  • Langfristige Szenarien für alternative Entwicklungen prüfen (best case - worst case)
  • Ggf. Einrichtung eines Quartierszentrums
  • Öffentlicher Raum
  • Aufwertung der Ost-West-Verbindung zwischen Steinweg und Seifahrtshofstraße für Fußgänger (inkl. Brunngasse, Schenkgasse, Querungsmöglichkeit Hindenburgstraße, Zufahrtsbereich Parkhaus Post, Passage Hindenburgstraße 9)
  • Platzgestaltung: Schaffung eines Entrées für die Steinwegvorstadt als nördliches Pendant zum Albertsplatz
  • Umgestaltung Hindenburgstraße: Verbesserung der Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer, u.a. Reduzierung der Trennwirkung (bessere Querungsmöglichkeiten)
  • Freiraumkonzept Lohgraben: Reintegration
 
Ketschenvorstadt
 

Die Ketschenvorstadt umfasst die südliche mittelalterliche Stadterweiterung zwischen Goethestraße, Casimirstraße und Unterer Anlage – ein kleines Viertel, das sich vor dem ersten, inneren Ketschentor entlang der Ketschengasse mit Säumarkt entwickelt hatte und durch das heutige, zweite Ketschentor im Süden abgeschlossen wurde.

Auch hier ist die mittelalterliche Prägung in den öffentlichen Räumen und in der Parzellenstruktur ablesbar geblieben und vermittelt über die Fassaden einen räumlich geschlossenen Eindruck, obwohl die Bauten insgesamt aus den letzten sieben Jahrhunderten stammen.

Das Quartier mit Ketschengasse bildet das lebendige und stimmungsvolle Entree von Süden, das bevorzugt von Touristen genutzt wird. Die umfangreiche Sanierungs- und Neubaumaßnahme mit großer Tiefgarage, Wohn- und Geschäftsbauten mit Nahversorger hat zu einer wirksamen Aufwertung des Quartiers und seiner Geschäftslagen geführt. Zusammen mit der gestalterischen Aufwertung der öffentlichen Räume hat sich der Albertplatz in Verbindung mit dem marktplatzähnlichen Säumarkt als Quartiersmittelpunkt herausgebildet. Ein wenig beachtetes Potential als kleiner Rückzugsraum besteht in dem etwas versteckt liegenden früheren Salvatorfriedhof.

  Zielprofilierung
  • Südliches Entrée der historischen Altstadt
  • Individuelles Angebot
  Quartiersmitte
  • Albertsplatz
 Quartier am Albertsplatz
 Quartier am Albertsplatz
  Stärken
  • Albertsplatz als gelungener Quartiersplatz und südliches Entrée der Stadt
  • Lage innerhalb der verbliebenen Stadttore: Gefühlte Innenstadt
  • Vorbild für die Entwicklung der Steinwegvorstadt
  • Entwickelt sich innerhalb des Einzelhandelsstandortes Innenstadt zu einer guten Individual- und Qualitätslage
  Schwächen
  • Funktionale und gestalterische Barriere Goethestraße/Ernstplatz
  Maßnahmen
  • Strukturell und übergeordnet
  • Profilierung und Ausweisung als »touristisches Altstadtentrée«
  • Öffentlicher Raum
  • Umgestaltung Ketschendorfer Straße (zwischen Ketschentor und Kongresshaus): Verbesserung der Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer; u.a. Anpassung des Straßenquerschnitts, Reduzierung der Trennwirkung
  • Umgestaltung Casimirstraße, Ahorner Straße
  • Aufwertung Untere Anlage und Umfeld
 
Judenvorstadt
 

Westlich der Altstadt vor deren Mauern hat sich seit dem 13./14. Jahrhundert eine weitere Vorstadt gebildet, die wegen ihrer jüdischen Bewohner bereits 1321 als Judenvorstadt beschrieben wurde. Eingefasst wurde diese ursprünglich durch Mühlgräben, an denen sich verschiedenes Handwerk ansiedelte, das in den Straßennahmen Webergasse oder Walkmühlgasse fortlebt. Das fast dörflich wirkende Gefüge steht im Gegensatz zur geordneten und planmäßigen Struktur der Altstadt. Zwischen dem Straßenzug Viktoriastraße – Löwenstraße und Mohrenstraße hat dieses Quartier bis heute seinen Charakter als einfaches Handwerker- und ruhiges Wohnviertel bewahrt.

Das Parkhaus Mauer stellt einen Maßstabswechsel im ansonsten kleinteiligen Parzellengefüge dar. In seinem Schatten wird das Viertel weniger wahrgenommen und wirkt weniger öffentlich. Dies sichert jedoch auch seine Qualität als ruhiges Wohnviertel mit intimen Gassen. Lediglich ausgehend von der Mohrenstraße finden sich im nördlichen Ende der Webergasse Geschäftslagen der Innenstadt.

Ein räumlicher Quartiersmittelpunkt wie in der Ketschenvorstadt ist kaum erkennbar, obwohl hier historisch die Einmündung von Webergasse und Walkmühlgasse in die Judengasse als solch ein Platz gesehen wurde.

  Zielprofilierung
  • Wohnen, Leben, Arbeiten in der Stadt
  Quartiersmitte
  • Bisher nicht erlebbar - entwickeln!
  Stärken
  • Attraktives und ruhiges innerstädtisches Wohnquartier: sensibel und schützenswert
  • Produktive Mischung: Geschichtliche Prägung als Handwerkerviertel, Nahversorgung, Bildung (VHS, Rückertschule), Kinderzentrum (KIZ)
  • Abwechslungsreiche Identität der Teilbereiche: Judenvorstadt, westliche Innenstadt
  • Wohnliche Gassen mit überwiegend alter Bausubstanz, zum Teil Erneuerungsbedarf
  Schwächen
  • Keine ausgeprägte Quartiersmitte vorhanden
  • Webergasse und Judengasse noch asphaltiert und mit Trennprofilen, schmale Gehwege, keine Vorflächen für Läden
  Maßnahmen
  • Strukturell und übergeordnet
  • Maßvolle Erneuerung mit Rücksicht auf Bewohner – Sicherung der sozialen Mischung
  • Ggf. Einrichtung eines Quartierszentrums
  • Ausweisung der Quartiersstraßen als verkehrsberuhigter Bereich
  • Öffentlicher Raum
  • Gestaltung einer Quartiersmitte für die Judenvorstadt, z.B. als Straßenplatz zwischen Judengasse, Webergasse und Walkmühlgasse
  • Umgestaltung Viktoriastraße und Löwenstraße: Verbesserung der Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer; u.a. Anpassung des Straßenquerschnitts, Reduzierung der Trennwirkung
  • Konzept für den Freiherr-von-Stockmar-Platz: Aufwertung der Verbindung zwischen Webergasse und Mauer, Gestaltung als Ruhebereich mit Sitzgelegenheiten und Begrünung
 
 
 

Städtebauförderung in Oberfranken

Dieses Projekt wird im Bund-/Länder-Städtebauförderungsprogramm »Städtebaulicher Denkmalschutz« mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern gefördert.