Natur & Umweltschutz

 
 

Wer sich die Mühe macht, die geschwungenen Stufen hinauf zu den Coburger Arkaden zu steigen, wird mit einem bezaubernden Blick über den Schlossplatz belohnt. Der mächtige Terrassenbau bildet den Übergang zum grünen Herzen Coburgs: dem Hofgarten.

Einst als großzügiger Landschaftspark unter Herzog Albrecht von Sachsen-Coburg angelegt, reichen seine Ursprünge bis in die Barockzeit zurück. Ab 1861 erhielt der Hofgarten seine heutige Ausdehnung: Seltene Bäume aus aller Welt wurden gepflanzt und dauerhaft gepflegt. Noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts durfte die einzigartige Parkanlage nur von Mitgliedern des Hofes betreten werden, heute ist der Landschaftspark ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen, ein Ort zum Entspannen, Genießen und Sporttreiben.

Coburgs Innenstadt mit seiner historischen Bausubstanz ist geprägt vom Grün kleiner Stadtgärten, Straßenalleen wie in der Bahnhofstraße und bepflanzten Plätzen.

Der Flussverlauf der Itz fällt in der Innenstadt kaum auf, fast unscheinbar fließt das idyllische Gewässer in einem Bogen um die Innenstadt. Um die Itz im Stadtbild von Coburg künftig besser erlebbar zu machen, soll der Fluss, beispielsweise im Zuge der anstehenden Entwicklung des Güterbahnhof-/Schlachthofgeländes, stärker in das tägliche Leben eingebunden und so als Naherholungsort nutzbar gemacht werden.

Direkt am Kongresshaus erstreckt sich der Rosengarten, den die Coburger der 100-Jahr-Feier des Gartenbauvereins von 1929 verdanken. Dem Verein gelang es, sich im Jubiläumsjahr die Durchführung der »Deutschen Rosenschau« zu sichern. Lange Zeit war der Rosengarten eine der Hauptattraktionen Coburgs. Heute wird er nicht nur zum Entspannen, sondern auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

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  Schlossplatz-Arkaden

  Hofgarten

  Rosengarten
 
 

Umwelt- & Klimaschutz

 

2009 setzte die Stadt neue Weichen für den Klimaschutz: Die neu geschaffene Stabstelle Umwelt entwickelte ein Integriertes Klimaschutzkonzept. Damit schaffte Coburg die Grundlagen, um den Klimaschutz aktiv in die Stadtentwicklung einzubinden.

Das Ziel ist ehrgeizig: Bis 2030 soll der Ausstoß von Kohlendioxid pro Person auf rund fünf Tonnen im Jahr gesenkt werden. In den vergangenen Jahren lag dieser Wert noch bei jährlich knapp 11 Tonnen CO2. Alle Ideen sollen gemeinsam von der Stadtverwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Zu den Leitprojekten gehören beispielsweise eine Modernisierungsoffensive für den Bereich Bauen und Wohnen, bei der Gebäude energieeffizient saniert werden und Neubauten die gesetzlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung einhalten. Zudem soll der gesamte Bedarf an Strom und Wärme in der Region in Zukunft ausschließlich durch erneuerbare Energien gedeckt werden.

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  Netzwerk Energieberatung

  Elektroauto der SÜC