Bürgerhaus Wüstenahorn: Bau- und Umweltsenat gibt grünes Licht für weitere Planung

von7. Dezember 2016 um 12:26Stadt Coburg


 

Der Entwurf des Studios Gründer Kirfel aus Bedheim bei Hildburghausen konnte die Jury des Realisierungswettbewerbs »Bürgerhaus Wüstenahorn« überzeugen.

 

  Entwurf: Bürgerhaus (Studio Gründer Kirfel)

  Ansicht Nord

  Ansicht Süd

Der Bau- und Umweltsenat der Stadt Coburg hat in seiner heutigen, 11. Sitzung der Entwurfsplanung des Büros StudioGründerKirfel aus Bedheim im Landkreis Hildburghausen zugestimmt und die Wohnbau Stadt Coburg als Sanierungsträger der Stadt Coburg damit beauftragt, alle notwendigen weiteren Planungsschritte zur Realisierung des Gebäudes zu veranlassen. Angestrebt wird ein Baubeginn im 1. Halbjahr 2017.

10 Architekturbüros hatten im Rahmen des von der Wohnbau Stadt Coburg ausgerufenen, im sogenannten kooperativen Verfahren durchgeführten Realisierungswettbewerbs zur Neugestaltung des Bürgerhauses im Coburger Stadtteil Wüstenahorn Entwürfe eingereicht. Aus diesen Bewerbern wählte ein Gremium aus Fach- und Sachpreisrichtern schließlich 3 Finalisten aus: Der 1. Preis ging an das StudioGründerKirfel. Das Preisgericht empfahl anschließend einstimmig, die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arbeit als Grundlage für die weitere Planung heranzuziehen.

Die Lenkungsgruppe »Soziale Stadt Wüstenahorn« sprach sich im April 2016 ebenfalls für eine Beauftragung des Büros StudioGründerKirfel aus. In seiner Sitzung vom 16. Juni 2016 schloss sich der Bau- und Umweltsenat diesen beiden Empfehlungen an und fasste einstimmig den Beschluss, das Büro StudioGründerKirfel mit der Entwurfsplanung (einschließlich einer detaillierten Kostenberechnung) für das geplante Neugestaltung zu beauftragen.

Geprüft wurden im Rahmen der Entwurfsplanung auch verschiedene Varianten der Umsetzung energetischer Standards. Die Umsetzung entlang den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) wurde u.a. für insg. vier Varianten ohne zentrale Lüftung – die Beheizung mittels Holzpellets, Kraft-Wärmekopplung, Wärmepumpe sowie einer Gasbrennwerttherme – sowie einer Variante mit zentraler Lüftung und einer Errichtung als Passivhaus geprüft. Nach einer Gegenüberstellung der Mehrkosten und Einsparungseffekte folgte der Bau- und Umweltsenat der Empfehlung der Planer in der weiteren Planung die Realisierung entsprechend dem energetischen Standard EnEV 2016 unter Verwendung einer Pelletheizung zu verfolgen. Die Gesamtkosten für das Projekt unter Einbeziehung von Baukonstruktionen, Technischer Ausrüstung, Außenanlagen und Baunebenkosten, jedoch ohne Ausstattung belaufen sich nach den Berechnungen der Entwurfsplanung auf rund 1,93 Mio. €. In seinem heutigen Beschluss legte der Bau- und Umweltsenat eine Kostenobergrenze von 1,98 Mio. € fest.

Das an zentraler Stelle im Coburger Stadtteil Wüstenahorn, am Wolfgangsee gelegene Bürgerhaus ist eines der Schlüsselprojekte für das im Bund-Länder-Förderprogramm »Soziale Stadt« geförderte Städtebauprojekt »Soziale Stadt Wüstenahorn«.

 


 

 

Pressestimmen

 

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19.11.2015Coburger TageblattOhne Architektenwettbewerb kein Zuschuss für Bürgerhaus Wüstenahorn

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10.09.2015Neue Presse CoburgGrünes Licht für Bürgerhaus am Wolfgangsee

 

Städtebauförderung in Oberfranken

Dieses Projekt wird im Bund-/Länder-Städtebauförderungsprogramm »Soziale Stadt« mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern gefördert.

 

 

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