Neues Verwaltungsgebäude: Klares Bekenntnis von KAESER zum Standort Coburg

von7. September 2015 um 15:23Stadt Coburg

Drei Hammerschläge für ein gutes Gelingen – Grundsteinlegung für das neue Verwaltungsgebäude der KAESER KOMPRESSOREN SE am Hauptsitz im Coburger Stadtteil Beiersdorf: Architekt Mohammad-Reza Shabestari, Vorstände Tina-Maria Vlantoussi-Kaeser und Thomas Kaeser, Architekt Harald Eichhorn, Dieter Wolf, 2. Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber und Oberbürgermeister Norbert Tessmer (v.l.n.r.).

 

  Verwaltungsgebäude (Schrägansicht)

  Verwaltungsgebäude (Draufsicht)

Die Grundsteinlegung für das neue Verwaltungsgebäude der KAESER KOMPRESSOREN SE am Stamm- und Hauptsitz des Familienunternehmens unterstrich der Enkel des Firmengründers Carl Kaeser sen., Thomas Kaeser am Freitag, den 4. September 2015 mit einem klaren Bekenntnis zum »Standort Coburg«. Während andere Unternehmen in den letzten Jahren ihre Produktionsstätten zunehmend ins Ausland verlagerten, zeige das Beispiel KAESER, dass es sich auch in Deutschland noch wirtschaftlich produzieren lasse. Das Coburger Traditionsunternehmen, 1919 als Maschinenbauwerkstätte gegründet, gehört heute zu den weltweit führenden Kompressorenherstellern und Druckluftsystemanbietern und verzeichnet seit Jahren ein kontinuierliches und solides Wachstum. Mit Niederlassungen und Partnerunternehmen in über 100 Ländern beschäftigt KAESER weltweit mehr als 5.000 Mitarbeiter, davon rund 1.900 in Deutschland sowie 1.600 am Standort Coburg. Mit seiner Produktpalette, die zu 90% in Deutschland produziert wird, ist KAESER auf dem gesamten Weltmarkt wettbewerbsfähig und will es auch in Zukunft bleiben.

Bei der im Zuge des wirtschaftlichen Erfolges notwendig gewordenen Vergrößerung bzw. Erweiterung der Kapazitäten setzt KAESER ganz auf eine weitere Konzentration am Traditionsstandort Coburg. Hierzu erfolgte bereits im Mai der Spatenstich für zwei neue Produktionshallen, die in Zukunft als »intelligente Fabrik« auf mehr als 20.000 Quadratmetern Schraubenkompressoren auf dem neuesten Stand der Technik fertigen sollen. Um in Zukunft in nächster Nähe auch »mehr Raum für Ideen« zu haben, folgte nun zeitnah die Grundsteinlegung für ein neues Verwaltungsgebäude, das am Hauptsitz im Coburger Stadtteil Bertelsdorf schon jetzt dringend benötigt wird:

Viele Abteilungen seien aufgrund knapper Büroflächen über das ganze KAESER-Gelände verstreut, in den vorhandenen Büros werde es zunehmend eng. Das neue Gebäude wird diese Probleme auf einen Schlag lösen – Mitarbeiter und Abteilungen werden in Zukunft nicht nur näher zusammenrücken, die Kommunikation im Unternehmen soll nachhaltig und abteilungsübergreifend gestärkt werden. Insbesondere die für Innovation und Produktentwicklung maßgeblichen Unternehmensbereiche Technik, Einkauf und Marketing (TEM) sollen im neuen Verwaltungsgebäude noch direkter zusammenarbeiten und stärker miteinander vernetzt werden. Erklärtes Ziel von Thomas Kaeser, der das erfolgreiche Familienunternehmen zusammen mit seiner Frau Tina-Maria Vlantoussi-Kaeser in mittlerweile 3. Generation leitet, ist es, auf diese Weise viele »neue Ideen und Innovationen entstehen« zu lassen.

Für Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer ist das langfristige Bekenntnis des Arbeitsplatzgaranten KAESER zur Heimatstadt Coburg »Balsam auf die Seele«. Mit KAESER habe Coburg ein attraktives Unternehmen, um das es in der Region und weit darüber hinaus im ganzen Land beneidet werde. Tessmer bedankte sich, dass die Unternehmensleitung der Stadt die Standorttreue halte, und betonte, diese Entwicklung sei sicher auch ganz im Sinne des Firmengründers und Coburger Ehrenbürgers Carl Kaeser senior.

Mit den Planungen für das neue Verwaltungsgebäude habe man bereits im Jahr 2007 begonnen, so der Coburger Architekt Harald Eichhorn, der den Neubau in enger Zusammenarbeit mit KAESER-Architekt Mohammad-Reza Shabestari entworfen hat. Ein ausdrückliches Lob folgte in Richtung der Stadtverwaltung: Nach Einreichung des Bauantrages Anfang 2015 habe man nicht mehr lange auf die Erteilung der Baugenehmigung warten müssen. Ausführender Bauunternehmer ist das Coburger Bauunternehmen Strobel GmbH & Co. KG – zahlreiche weitere Unternehmen aus der Region wirk(t)en an Planung und Bau mit. Das neue Verwaltungsgebäude mit zweigeschossiger, multifunktionaler Eingangshalle wird am »Kaeser-Kreisel« nahe des Haupteingang zum Firmengelände entstehen und dort nicht zuletzt auch städtebaulich für neue Akzente sorgen. Ein besonderes Highlight sei die gegenläufige Bogentreppe in »Doppelhelix«-Form. Im neuen Gebäude dürfe später »geredet, gearbeitet, gelacht und geträumt werden – gerne auch alles zugleich«, wünschte sich der Architekt abschließend. Die Fertigstellung des Baus ist Ende 2016 geplant, der Umzug in das neue Gebäude soll dann Schritt für Schritt im Frühjahr 2017 beginnen.

 

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