Spenden sichern Restaurierung des Epitaphs in der Morizkirche

von23. April 2015 um 16:52Stadt Coburg0 Kommentare

Spendenübergabe vor dem Restaurierungsobjekt: Inmitten der andauernden Sanierungsarbeiten übergibt Spender und Unternehmer Otto Waldrich am Fuß des Epitaphs in der Coburger Morizkirche einen Scheck über 30.000 € an Oberbürgermeister Norbert Tessmer (im Bild links) und die 2. Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber (im Bild rechts).

Sicher eingerüstet hinter einer Holzkonstruktion überdauert das Herzstück der Coburger Stadtkirche St. Moriz zurzeit die bereits seit einem Jahr im Innenraum der Kirche andauernden Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten. Für die Restaurierung des zwischen 1595 und 1598 von Herzog Johann Casimir als Grabmal für seine Eltern, Johann Friedrich der Mittlere und Elisabeth von der Pfalz, errichtete »Epitaph« des Thüringer Bildhauers Nikolaus Bergner, fehlten bis zuletzt die notwendigen Mittel. Trotz eines Eigenanteils der Stadt Coburg in Höhe von 60.000 € klaffte in der Kalkulation eine Finanzierungslücke von zusätzlich etwa 50.000 €.

Eine erste »Anschubfinanzierung« zur Restaurierung des Epitaphs leistete der Lions Club Coburg. Am 14. April 2015 übergab der Vereinsvorstand in der Morizkirche einen Scheck über 20.000 € an die 2. Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber.

Den baldigen Beginn der Restaurierung sicherte schließlich der Coburger Unternehmer Otto Waldrich: »Als ich davon hörte, habe ich nicht lange überlegt und die Entscheidung getroffen, die fehlende Summe zu spenden. Etwas so Einzigartiges wie das Epitaph in der Morizkirche muss auf alle Fälle zur Landesausstellung 2017 in altem Glanz erstrahlen und dazu trage ich gerne bei.«.

Oberbürgermeister Norbert Tessmer, der den Scheck über 30.000 € am 23. April 2015 zusammen mit der 2. Bürgermeisterin, Dr. Birgit Weber, am Fuße des Epitaphs in der Morizkirche entgegennahm, lobte das Engagement des großzügigen Spenders: »Es ist ein Glücksfall für eine Stadt, wenn sie solche Bürger hat!«

»Ich darf Ihnen nicht nur persönlich sondern auch im Namen der evangelischen Kirche und natürlich auch im Namen aller Coburger Bürgerinnen und Bürger dafür meinen allerherzlichsten Dank aussprechen. Menschen wie Sie, die immer da sind, wenn sie gebraucht werden und für die persönliches Engagement nicht nur eine Floskel sind, sind selten. Umso stolzer bin ich als Oberbürgermeister, Sie in Coburg zu wissen. Was Sie bisher in aller Bescheidenheit und oft im Verborgenen in verschiedensten Bereichen für ihre Heimatstadt getan haben, ist vorbildhaft und bewundernswert«, fasste OB Tessmer zusammen.

 


 

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