Visualisierung: Ernst-Faber-Brücke

  Spatenstich auf dem Güterbahnhofareal

  Spatenstich auf dem Güterbahnhofareal

  OB Tessmer und 2. Bürgermeisterin Dr. Weber

Sie wird das südliche Eingangstor zu einem »Filetstück« der Stadt(-entwicklung), wie Coburgs Oberbürgermeister Nobert Tessmer am 24. November 2016 im Rahmen des ersten Spatenstichs für den Neubau der Brücke über die Itz auf das ehemalige Güterbahnhof-/Schlachthofgelände betonte. Im Beisein zahlreicher Pressevertreter griffen auch die 2. Bürgermeisterin und Baureferentin Dr. Birgit Weber sowie Stephan Horn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg und Gerhard Knoch vom Kommunalunternehmen Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb (CEB) am Donnerstag morgen zur Schaufel, um den symbolischen Beginn der voraussichtlich knapp 10 Monate andauernden Arbeiten zum Bau der Ernst-Faber-Brücke sowie der südlichen (Haupt-)Erschließung des dahinterliegenden Areals zu markieren.

Benötigt wird die neue Brücke u.a. zur Ermöglichung einer Anfahrt durch den Schwerlastverkehr. Dieser muss derzeit noch aus dem Norden über die Schlachthofbrücke das Gebiet passieren. Die Brücke ist als Verlängerung der Ernst-Faber-Straße geplant und beinhaltet sowohl den Ausbau des Verkehrsknotenpunktes »Ernst-Faber-Straße – Uferstraße« – als geplante Entlastung des nördlichen Verkehrsknotens »Uferstraße – Frankenbrücke« – sowie den Bau einer Erschließungsstraße im südlichen Teil zur Anbindung des ehemaligen Geländes des Sanitärgroßhändlers Max Carl, zukünftiger Firmensitz des derzeit noch in der Bamberger Straße ansässigen Coburger Technologieunternehmens ROS.

Mitte nächstens Jahres, im August 2017, soll die Brücke bereits genutzt werden, was in Bezug auf die notwendigen Bauarbeiten einen engen Zeitplan voraussetzt. Zur Abschätzung der zukünftigen Verkehrssituation wurde bereits im vergangenen Jahr eine Untersuchung durchgeführt. Die Gebietserschließung im Zuge der Entwicklung des Areals und die damit einhergehende Neuansiedelung von Firmen bzw. der Ausbau bereits ansässiger Firmen wird vsl. einen (deutlich) erhöhten LKW- und PKW-Verkehr nach sich ziehen. Südlicher Anliegerverkehr soll in Zukunft direkt über die neue Ernst-Faber-Brücke (ab-)geleitet werden.

Das Gebiet wird aktuell bereits von Mitarbeitern der ansässigen Firmen als Parkmöglichkeit genutzt, wodurch sich bereits heute in den Rush-Hour-Zeiten eine starke Nutzung durch Personenverkehr ergibt.

Gebaut wird in den nächsten Wochen und Monaten eine ca. 15,5 m breite Stahlbetonbrücke, die auf 17 Bohrpfählen von ca. 12 m Tiefe aufliegen wird. Drei ca. 3 m breite Fahrstreifen sowie ein Gehweg für Fußgänger und ein kombinierter Rad-/Gehweg werden in Zukunft aus Richtung Uferstraße über die Itz auf das Güterbahnhof-/Schlachthofareal führen. Zur Freimachung des Baufeldes sind im Vorfeld umfangreiche Arbeiten zur Verlegung von Versorgungs- und Telekommunikationsleitungen in diesem Bereich nötig. Die Brücke wird zudem neue Versorgungs- und Telekommunikationsleitungen zur Erschließung der dahinter liegenden Gebiete führen. Die voraussichtlichen Baukosten für Brücke und Straße belaufen sich auf ca. 2,7 Mio. €. Hinzu kommen ca. 1,25 Mio. € für die Beseitigung von vorhandenen Altlasten auf dem Areal. Die Gesamtkosten werden vsl. über 4 Mio. € betragen.

 

 


 

 

Pressestimmen

 

24.11.2016Neue Presse CoburgCoburger Brückenschlag

24.11.2016Coburger TageblattÜber diese Brücke wird es gehen…

24.11.2016iTV CoburgBrücke ins Neue – Spatenstich ermöglicht weitere Erschließung

21.10.2016Neue Presse Coburg»Filetstück« für Stadtentwicklung

21.10.2016Coburger TageblattAbrissbirne und Altlasten

24.06.2016Neue Presse CoburgBrücke zum Güterbahnhof soll Ende Juli 2017 stehen

 


 

 

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