Die eh. Schlachthofvilla

Der Auftrag des Stadtumbaumanagements umfasst neben der Entwicklung einer Marke für das Gelände auch eine Belebung und die Suche nach zusätzlichen Zwischennutzungen des eh. Güterbahnhofareals. Dabei gestaltet sich diese Suche durch den Fortschritt der Planungsarbeiten und der sich dadurch ändernden Gestaltungsmöglichkeiten (freie Raumkapazitäten) als ständige Herausforderung. Auch sollen die Ideen innovativ sein und sich an die zukünftige Umgebung und angedachten Inhalte anlehnen.

Kunstinstallation sorgt für digitale Interaktion

Die digitale Zukunft wird im weiteren Verlauf der Umbauarbeiten auf dem Gelände ein großes Thema werden, auch weil in der schon jetzt aktiv genutzten Villa und im späteren Schlachthofgebäude die Hochschule Coburg mit dem Projekt CREAPOLIS und Zukunft.Coburg.Digital mit Start-Ups die digitalen Möglichkeiten ständig fortentwickeln und sehr anschaulich vor Ort umgesetzt werden. Beim Nachdenken über diese Zukunft ergab sich die Idee, über eine Kunstinstallation eine digitale Interaktion auch mit den Menschen vor Ort zu verbinden.

Interface Gallery öffnet mit »ephemeral angels«

Vor diesem Hintergrund konzipierte die Künstlerin Mariana Carranza mit der »Interface Gallery« einen frei zugänglichen Kunstbereich für interaktive, digitale und partizipative Kunstwerke im öffentlichen Raum. Carranza arbeitet seit 1988 mit neuen Technologien. Der Fokus ihrer Arbeit liegt in der Gestaltung interaktiver digitaler Interfaces, die menschliche Biosignale mit Raum, Bild und Ton verbinden. Mit der Installation »ephemeral angels« wird die Plattform auf dem Gelände der Schlachthofvilla in der Schlachthofstraße 1 eröffnet. Die Projektion ist jeden Abend von Sonnenuntergang bis ca. 23 Uhr erlebbar.

 
  Videoinstallation: ephemeral angels der Künstlerin Mariana Carranza
 

ephemeral angels ist eine digitale Videoprojektion, die über Interaktion der sich in ihrem Umfeld bewegenden Menschen verändert und ständig neu gestaltet wird. Die Besucher erzeugen mittels Ihrer Bewegungen immer neue und unerwartete audiovisuelle Traumbilder.

Initiiert wurde das Projekt von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg sowie dem Stadtumbaumanagement. Das Projekt wird im Städtebauförderungsprogramm »Stadtumbau« mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern gefördert.

 


 

 

Pressestimmen

 

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