Morizkirche: Sanierungsarbeiten wenden sich Epitaph zu

von4. Dezember 2015 um 19:39Stadt Coburg


Zufriedene Gesichter beim Ortstermin in der Stadtkirche St. Moriz: Dr. Annette Faber (links), Referatsleiterin für Oberfranken im Bayerischen Landesamt für Denkmalschutz und Dr. Birgit Weber (rechts), 2. Bürgermeisterin und Baureferentin, verschaffen sich aus nächster Nähe einen Eindruck vom Fortschritt der Restaurierung des historischen Epitaphs.

 

 

  Blick ins Kirchenschiff

  Ortstermin am Epitaph in der Morizkirche

Viele Monate versperrten die meterhohen Baugerüste im Inneren der Morizkirche die Sicht auf das Ergebnis: den Gesamteindruck nach eineinhalb Jahren aufwändiger Sanierung. Nachdem die Renovierung des Kirchenschiffs inzwischen nahezu abgeschlossen ist, die Baugerüste abgebaut sind, erstrahlt dieser Bereich der Morizkirche nun zum ersten Mal in seiner Gesamtheit in neuem Glanz.

Eine ideale Gelegenheit, die atmosphärische Stimmung des fertiggestellten Innenraums – die durch neue Beleuchtungstechnik an der Decke und den Seiten des Kirchenschiffs noch einmal zusätzlich verstärkt wird – aus nächster Nähe zu erleben, bieten die Baustellenkonzerte, die noch bis Ende des Jahres in der Morizkirche stattfinden und Mitgliedern der Kirchengemeinde und Coburger Bürgern gleichermaßen einen ersten Eindruck davon vermitteln sollen, wie sich das Gotteshaus im Zentrum der Stadt in Zukunft – nach Abschluss der Sanierungsarbeiten – präsentieren wird.

Stück für Stück konzentrieren sich die Arbeiten nun auf das »Herzstück« der Kirche: den Ende des 16. Jahrhunderts errichteten »Epitaph« des Thüringer Bildhauers Nikolaus Berger, zentrales Element des Altarraumes. Die Restaurierung, die zu einem großer Teil aus Spenden finanziert wird, macht nicht nur große Fortschritte, sondern liegt darüber hinaus auch mehr als im Zeitplan. Bei einem Ortstermin in der Morizkirche Ende November überzeugten sich Coburgs 2. Bürgermeisterin und Baureferentin, Dr. Birgit Weber sowie Dr. Annette Faber, Referatsleiterin im Bayerischen Landesamt für Denkmalschutz, vor Ort und aus nächster Nähe von der fachgerechten Ausführung der Arbeiten auf den verschiedenen Ebenen des Epitaphs.

 

 

Impressionen der Sanierungsarbeiten

 

 


 

 

 

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